Burggasse 4

A – 6130 Schwaz

Mo – Di 8.00 -14.00 Uhr

Mi - So  8.00 – 23.00

Tel. 0677 – 6215 1934

Kurzpark-Platz.

 

Wenn man so wie ich längere Zeit an der Bezirkshauptstadt Schwaz

nur von VORBEIfahren gesehen hat, ist  überrascht wenn man in das Zentrum HINEINfährt,

und fängt schon beim ersten Stau vor dem Kreisverkehr an.  

Hier sollte man beim Terminvereinbaren ca. 10 Minuten einrechnen.

Die Bezirksstadt Schwaz hat sich enorm weiter entwickelt.

Uralt Gebäuden wurden durch imposante Neubauten ersetzt.

Da kann man nur staunen und gratulieren.

 

Doch noch rechtzeitig zum Termin angekommen, hatte sich mein Kollege verspätet.

Er stand vor dem Kreisverkehr im Stau….

Das Lokal „Weingerecht“ ist sauber und modern, ich würde fast sagen „ flippig“ eingerichtet.

Ein längere Tisch bietet Platz für eine größere Gesellschaft oder auch für verschiede,

nicht zu einander gehörende, Gäste.

Das Konzept ist wohl eher ungewohnt und bietet,  offensichtlich einzigartiges, Frühstück ab 8 Uhr früh,

sowie zu Mittag zwei Menus an.

Ein „normales“ Menu mit Fleisch sowie ein vegetarisches Angebot.

 

Wir freuten uns auf das Stiegl Bier 0.2, im angenehmen Designer Glas, à Euro 2.30

Das richtige Getränk für ein Einstieg(l)Gespräch mit einen Kollegen den man schon länger nicht gesehen hat.

Eine  sich immer mehr verbreitete sogenannte „Win-Win-Win-Win“ Situation entsteht:

Der Gast freut sich, der Gastronom freut sich, der Bier-Produzent freut sich und der Glasproduzent freut sich.

 

Das Menu-Angebot mit Saltimbocca („salt im bocca – „Spring in den Mond“) wollten wir vermeiden und

entschieden uns für „Menu Zwei“ (wieso nicht andersherum?) à Euro 7.90 :

Karotten-Ingwer  Suppe: à war nicht zu scharf und sehr schmackhaft.

Gemischter Salat : à und ja, idealerweise in einer größeren Salatschüssel vorher(!) serviert und

Gnoggi in mediterraner Sauce mit panierten Spargel-Stückchen.

Das Flascherl „Weisse Reben 2015“ von www.weingut-pittnauer.at  aus Chardonnay Trauben à Euro 27.00 ,

richtig temperiert, war eine WUCHT für  Auge und Gaumen!

Service Dame Kinga aus der Slowakei war aufmerksam, nett und freundlich.

Man merkte ihr die Freude am Beruf an.

 

Wenn Sie planen Mittags bei Schwaz vorbei zu fahren: fahren Sie NICHT vorbei,

denn ich kann dieses Lokal „Weingerecht“ wärmstens empfehlen

 

und bewerte mit

 

YeSSSS

www.falstaff.at/ld/r/bistro-hoell-pfaffenhofen/

https://www.bistrohoell.at/

Bistro Höll

Höll 65

A 6405 Pfaffenhofen

Donnerstag bis Sonntag mittags & abends

Montag bis Mittwoch Ruhetag

Reservierungen Frau Valentin:

           0676 – 40 98 461

           Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Tipp eines befreundeten Fach-Kollegen, gerne und neugierig folgend, befanden wir uns auf „Such-Tour“ in Pfaffenhofen.

In Pfaffenhofen ist es ein leichtes die Kirche zu finden. Man fährt da quasi automatisch vorbei.

Unser Ziel war weniger leicht zu finden.

Nach etlichen nicht geplanten und fruchtlosen Dorfsightseeings, sowie freundliche Wegbeschreibungen einiger Dorfbewohner,

befanden wir uns im Tiroler Niemandsland am Waldrand, mit wunderschön gepflegten Wiesen so weit das Auge reichte.

Hier war es nunmehr notwendig  Angie um Rat zu fragen!

Angie ist meine verlässliche Wegbegleiterin.

Sie erklärt mir ganz genau, wo und wann ich links, rechts oder gerade aus zu fahren habe!

Beim Kreisverkehr, wenn die „dritte Ausfahrt rechts“ angesagt ist, verzählt Sie sich nie und

wird also zumindest die Volkschule erfolgreich abgeschlossen haben.

Auch wenn ich manchmal, aber höchst selten, zu schnell unterwegs bin, macht  mich Angie

„Achten Sie auf Ihre Geschwindigkeit“ aufmerksam!

Ich bedanke mich dann selbstverständlich und höflich bei Angie.

Unser Verhältnis ist daher durchaus als amical  zu bezeichnen und wir sind inzwischen „per Du“ miteinander!

Bin ich also „perdu“(französisch für „verloren“), ja dann hilft mir Angie aus der Patsche.

Bei der Waldgrenze empfahl mir Angie weiter, also geradeaus in den Wald meinen Weg weiter zu verfolgen.

Hier aber wurden meine mitfahrenden Begleit-Personen im Auto unsicher, weshalb ich,

beim „Mutter Kuh beschützt ihre Kälber“ – Warnschild, wieder umgedreht und zurück gefahren bin.

Erst beim Auskunft gebenden Telefonat mit die Wirtin, Frau Valentin, erwies sich Angie`s Empfehlung als Richtig!

Klarerweise habe ich mich bei Angie entschuldigt!                                 

Nach dem „Warnschild“ geht es dann noch ziemlich weit weiter.

Nachdem man zwischen zwei Bauernhäuser links und rechts  vorbei gefahren ist, hat man fast das Ziel „Bistro Höll“ erreicht.

Frau Valentin versicherte uns, dass die Einheimischen ohne Probleme zu ihr finden….

 

Seit ca. zehn Jahren besteht dieses Restaurant .

Vor dem Restaurant ist ausreichend Parkplatz vorhanden, rechts davon befindet sich das Holz-Atelier des Herrn Valentin.

Seine Holzkunstarbeiten sieht man unter anderem  am Tisch, mit Pfeffer-, Salz- und Blumen-Kunstkreationen.

Auch das zum Teil aus Holz angefertigte Motorrad im Vorraum bestätigen seine außergewöhnlichen Fähigkeiten.

 

Das Wort „Bistro“ stammt ursprünglich aus Russland, ist via Frankreich zu uns gelangt und wir verstehen dahinter irrtümlicherweise

im allgemeinen ein steril eingerichtetes Lokal, wo einfache Speisen und Getränke angeboten werden.

In der Tat bedeutet das aber auch, dass hier nach ein „K&K“ Konzept in Stereo gearbeitet werden kann.

Mit einer „Kleinen Karte“ wird „Kreative Küche“ mit erlesenen Speisen und besonderen Getränken angeboten.

Zweifelsohne ist die letztere Variante bei „Bistro Höll“ der Fall:

Gleich beim Eingang zum Restaurant bietet ein hell beleuchteter Kühlschrank Einblick zu einer Vielzahl an verschiedenen Angus Steaks.

Jedes einzelne Steak ist, je nach Größe, fachgerecht und optisch sauber, Vakuum verpackt.

Der reservierteTisch, mit Blick auf Telfs und Hohe Munde, war mit Sorgfalt vorbereitet.

   

Das Gedeck, bestehend aus verschiedenen Brotsorten mit köstlichen Oliven, sah elegant aus

und erweckte automatisch unsere Neugierde auf das was wir bestellt hatten.

Der Gruß aus der Küche war eine angenehme Thunfisch Überraschung!

Die saisonale Spargelcremesuppe à Euro 12.—versprach (eh klar) was besonderes zu sein,

diese entpuppte sich als kunstvolle Kreation, inklusive einer Portion Lachstatar!

Der Salat als Vorspeise(!) war außergewöhnlich gut zubereitet!

Alle Ingredienzen klein und fein geschnitten, so wie es sich eigentlich gehört, wodurch, in Verbindung mit dem Dressing,

nichts überherrscht und eine herrliche Einheit im Gaumen entsteht.

Ganz selten habe ich so einen guten gemischten Salat serviert bekommen!

ABER leider wurde auch hier der Salat in einer viel zu kleinen Salatschüssel serviert!

Es ist wohl kaum möglich den Salat mit der Marinade unfallfrei zu vermischen,

es sei denn der Salat kommt Essgerecht durch-mariniert aus der Küche.

Eine große Salatschüssel zu verwenden wäre sinnvoll und zielführend.

Das praktizierte bereits vor langer laaange Zeit www.burkia.at Senior!

Seine Senfdressings waren legendär und praktikabel zu genießen.

 

Die geschnetzelte Kalbsleber mit Kräuter-Risotto, war hervorragend !

Der dazu gehörende gemischter  Salat wurde wie üblich gemeinsam mit dem Hauptgericht serviert!

„Wie üblich“ bedeutet nicht unbedingt, dass das auch richtig und vom Gast erwünscht wird!

Wie schon öfters angeregt ( Ausnahme der Salat gehört zu Hauptspeise dazu)  :

Hierdurch wird dem Hauptgericht ein Teil der Show genommen, hat nicht mehr die Hauptrolle

und der Salat wird zum Nebenschauspieler degradiert.

Jeder Gast wird unterschiedliche Zugänge in der Bewertung, Salat VOR oder MIT dem Hauptgericht, haben.

Ich sehe Salate wie italienische „Antipasti“,  wie ein emanzipiertes Gericht,

also NACH dem Entrée und VOR dem Hauptgericht, inklusive ausreichend Zeit und ein dazu passendes Getränk!

Der GENUSS wird optimiert und der Umsatz ebenfalls.

Das „Gemeinsame“ stammt noch aus Herrn Friedrich Jahn`s, auch als „Hendl König“ tituliert, Wienerwald Zeiten :

 „Das Hendl mit Salat ODER mit Pommes Frites ?“.

Diese Alternativfrage hatte nichts mit Kulinarik zu tun, sondern mit Umsatz!

 

Ich entschied mich für „200 Gramm Angus Rind Steak“, auf der Karte mit Euro 14.—pro 100 Gramm angepriesen.

Mit der Frage  “ob wir wohl so ein kleines Stück haben“ (!?) eilte Frau Valentin zum Kühlschrank.

Das  von mir gewünschte medium Angus Steak, mit Schalen-Kartoffeln und Mischgemüse aus der Pfanne,

war sensationell und genau so wie man sich das erwarten darf.

Drei verschiedene, auch  internationale, offene Weißweine werden angeboten.

Am Nebentisch wurde  Fisch am Tranchierwagen filetiert, wie das in früheren Zeiten üblich war.

Frau Valentin serviert souverän.

Herr Valentin Junior war zu Mittag in der Küche und am Abend im Restaurant tätig.

Der Küchenchef ist hier bereits seit zehn Jahren  beschäftigt, wodurch unangenehme

Überraschungen eher ausgeschlossen sind und eine dauerhafte Qualitäts-Kontinuität gegeben ist.

 

Ich danke Angie für ihre Hilfe zum Ziel zu gelangen

und die Familie Valentin mit Crew für ein interessantes Happening

und bewerte, gerne mit

 

YeSSSSs

„Seit 600 Jahren an 365 Tagen geöffnet!“

Römerhofgasse 4

A – 6330 Kufstein

www.traeumerei.tirol

 

 

Das Auracher Löchel befindet sich mitten in der kleinsten Altstadt Österreichs, direkt am „Grünen Inn“.

Das „Weinhaus & Restaurant & Hotel“, mit viel Liebe und professionellem Know-how  von Richard und Alexandra Hirschhuber geführt,

besteht  aus ;  „Boutique Hotel“ mit 34,  verschieden eingerichteten, Zimmern,

eine Vielzahl an alten, gut erhaltenen, Restaurant-Stuben, inklusive einer öffentlich zugänglichen Weinabteilung und

„das kleinste Brücken-Restaurant der Welt“.

Dieses „kleine Restaurant“ verfügt nur über einen Tisch und ist Monate vorher bereits ausgebucht.

Der „Stollen 1930“ ist mit seinen über 800 verschiedenen Gin Sorten im Guinness Buch der Rekorde erwähnt

und deshalb weit über unsere Landesgrenzen bekannt und anerkannt.

Die herrliche Sonnentrasse direkt am Inn komplettiert dieses einzigartige Unternehmen, welches, ebenfalls einzigartig,

IMMER, also ohne Ruhetag, 365 Tage im Jahr geöffnet ist.

Nachdem das gesamte Gebäude aus dem Spätmittelalter authentisch geblieben ist, es daher immer wieder mit Stiegen zu bewältigen

verbunden ist, wird deutlich, dass das Wort „Behindertengerecht“ damals noch keine wirkliche Bedeutung zukam…

 

Wir wurden freundlichst empfangen und gezielt zum bereits reservierten Tisch in der „Tiroler Stube“ begleitet.

Zum Ambiente passend entschieden wir uns für das empfohlene „Hofbräuhaus Traunsteiner Helles“ 0.3 L,

im robusten Henkell-Glas à Euro 3.20. www.hb-ts.de .

G`schmackig  und gemütlich das, ebenfalls empfohlene, zum Traunsteiner“ bestens passende Vorspeise,  „Obazda“ à Euro 7.90.

Außerordentlich und von bester Qualität  das geschichtsträchtige  „Strindberg Entrecôte“ à 24.80 .

Auch die „Seesaibling“ à 19,50  und das „Tris“ à 14.90 waren besonders zufriedenstellend.

 

Die Pommes Frites, zum „Ripperln“ dazugehörend, waren auffallend gut, wie hausgemacht.

Hierzu wurde klassisch Knoblauchbrot und Fingerbowle mit Zitronenscheibe serviert.

In Gedanken an den 70- und 80ern, wo Ripperlen total „en vogue“ und frisch zubereitet wurden,

freute ich mich dieses Gericht, à 17.99 bestellt zu haben.

Im Mikro aufgewärmte Ripperln, überzogen mit Barbeque Sauce, entpuppte sich als optisch äußerst unappetitlich und WEIT WEG von Frische.

Durchaus interessant,  wäre wie das Test-Ergebnis einer Analyse dieser pappigen, viel zu geschmacksintensive,

convenience Barbecue Sauce ausfallen würde.

Nach meiner 36 Restaurant Bewertungen vergebe ich für ein Gericht erstmalig einen „Frozen Zero“ !

Das bedeutet „Eingefroren und im Hirn eingeprägt bis in alle Ewigkeit“!

 

Der Gruner Veltliner 2015 von  www.hirtzberger.com Rotes Tor - Federspiel  à 38.00 ,

perfekt in Weinkühler mit ausreichend Eiswürfel-Wasser serviert,

war leider die letzt Flasche im Haus, womit sich die zweite Flasche erübrigte.

 

 

Serviererin Susi war kommunikativ und professionell und zeigte sich bei der Führung in der preisgekrönte Gin Bar,

als profunde Kennerin der  Geschichte  des Stollens 1930.

 

Empfehlenswert : www.bar-weckauf.at

                                   Wirt „Purlepaus“ Stefan Moser bietet mit Kufsteiner Schmäh fünf verschiedene offene Biere an.

                                   Interessante Räumlichkeiten.

                                   www.kaffee-haus.at

                                   Christine & Gerold Hell haben das fast 300 Jahre alte Haus

                                   mit  viel Liebe selber renoviert.

                                   Selbstbedienung (bis im 3.Stock!)

                                   Kaffee (Rösterei) und Kuchen sind Hausgemacht.

                                   www.bar-eggers-kufstein.at  

                                   Das frühere dunkle „Big Ben“ hat sich in ein angenehmes helles Lokal verwandelt.

                                   Ideal zum „chillen“.                

                                   Service  freundlich und flott.

 

„Was wäre wenn“, ja was wäre wenn, ich bei meiner Bestellung die ebenfalls von mir in Betracht gezogene „Tris“ bestellt hätte?

Ich hätte glatt , auch erstmalig, an das „Auracher Löchl“  „fünfundeinhalb „S“ vergeben.

Ein Besuch im Auracher Löchl ist ein echtes Happening und  empfehlenswert!

Auf aufgewärmte Ripperln  sollte man allerdings lieber verzichten

 

und bewerte mit

                                                                                                                          

YeSSSS

Haymongasse 4

A – 6020 Innsbruck

www.riese-haymon.at

Sommer – Große Sonnenterasse

Montag Ruhetag

 

Die Geschichte des Riesen Haymon ist sagenumworben und vielfältig.

Es ist eine Sagenfigur aus Tirol und soll der Sage nach, unter anderem, das nachbarschaftliche Stift Wilten gegründet haben.

Das geschichtsreiche Traditionsgasthaus „Riese Haymon“ besteht aus fünf verschiedenen gemütlichen Stuben

und wird von den Wirtsleuten Andrea und Fritz Marx vorbildlich geführt.

Küchenchef  Fritz Marx legt großen Wert auf frische und regionale Produkte

während  Frau Andrea Marx mit  Freude den Gast umsorgt.

Leitspruch : „ Der Gast kommt als Fremder und geht als Freund des Hauses“.

 

Obwohl nicht reserviert bemühte sich die Servicedame um einen ruhigen Tisch in der Veldidena Stube.

Das „Brotkörberl“  gefüllt mit Südtiroler Schüttelbrot und Nordtiroler Fasten-Brez`n(dünn & knackig).

Ein schönes  0.3 Zipfer Bier à Euro 3.00 im Tulpenglas serviert,  begleitete uns bei der Speisesuche.

Das Menu bestand aus Hauptgericht mit wahlweise Suppe,  Salat oder Dessert.

Menu I : Käseknödel auf Tomaten Salsa und  Powidl Tascherln mit Zwetschen Röster à Euro 8.80 als Dessert.

Menu II : Maiscrême Suppe und „Feines Kalbsragout mit Gemüsesauce,

                  Polenta Strudel und gemischter Salat“ `a Euro 11.50.

Wiener Schnitzel vom Schwein mit Kartoffelsalat (und Preiselbeeren auf Nachfrage) à Euro 12.50.

Zwiebelrostbraten  mit Reis à Euro 18.80.

Es gibt viele Reisvariationen, diese Art von „Milchreis“ als Beilage zum Hauptgericht serviert, war eher enttäuschend.

Erwähnenswert der Qualitätsunterschied zwischen Menu Salat und à la carte Salat (à Euro 4.--).

Ident, das leider übliche,  viel zu kleine Geschirr zum Salat.

Wenn auch elitär und nobel : Wie soll man da vernünftig Dressing und Salat mischen?

 

Ungefragt wurde der frische „Gemischter Satz“ von www.zahel.at im Eiskühler mit Eiswürfel serviert.

Interessant der dazu platzsparende  Weinkühler in Tischhalterung .

 

Besonders lobenswert ist die Homepage gestaltet mit Menu-, Speise-, Wein- und Bier Angebot.

 

Mit dem Umsorgen der Chefin und der Service Dame waren wir sehr angetan.

Insgesamt kann man  das Gasthaus „Riese Haymon“ mit ruhigen Gewissen weiter empfehlen

und vergebe ich gerne

 

YeSSSS

Hotel Gasthof Esterhammer - seit 1581

Für Navi: à 6200 Buch bei Jenbach

oder 6200 Buch in Tirol

Straße Rotholz (nicht „Rotholzer Landstraße“)

Sommer: Kastaniengastgarten

Winter:  Montag Ruhetag.

 

Der Gasthof www.esterhammer.at wird schon seit Generationen durch die Familie Graus bewirtschaftet.

Betreiber Norbert Graus ist aktives Mitglied der „Initiative zur Bewahrung der Tiroler Wirtshauskultur“.

Nicht umsonst wurde beim Eintritt der Zirbenstübe „Jeder guete Gast find`t hier sein` Rost“ im Holz eingraviert!

Mit „Gaststube“,  „Rottenbergstube“ ,  „Erkerstüberl“ und „ Altdeutschen Speisesaal“ aus dem Jahr 1896 für Festlichkeiten,

stehen eine vielzahl historische Räumlichkeiten zur Verfügung.

Nicht nur ein romantisches Hochzeitzimmer, sondern es steht sogar eine kleine Hauskapelle für Hochzeitpaare bereit!

Von lauter Historie ist es nicht verwunderlich, dass auf der Homepage zwar einige Speisen abgebildet sind, aber

auf ein modernes Speisen- und Getränke Angebot verzichtet wird.

 

Frau Conny begleitete uns zum nett hergerichteten reservierten Tisch im Erkerstüberl.

Nach dem ziemlich anstrengenden Besuch im www.neururer.cc  war das 0.3 Zillertal Bier à Euro 2.70 richtig aufmuntert!

Wir wählten Frittatensuppe  à Euro 2.70, Lammstrudelsuppe à 4.00,  Lauchcremesuppe à 4.50, sowie gemischter Salat à 4.50

und Schlutzkrapfen à Euro 6.60  als Vorgericht.

Hauptspeisen : Kasknödel à 9.50, Burggraf Nudeln à 13,50,  Cordon Bleu à 14.20, Riesen-Garnelen mit Spiralnudeln (?) à 15.30, sowie

Hirsch-Rücken Medaillons à Euro 21.--.

Das dritte Stück Hirsch, auf dem Teller unter den zwei echten Hirsch Medaillons versteckt (siehe Foto) , entpuppte sich als undefinierbares Etwas.

Nachdem die Schneiderichtung dieses Fleischstückes nicht auffindbar war, verzichtete ich gerne darauf..

Das weglassen des dritten Stückes wäre die bessere  Lösung gewesen.

Der Weißburgunder 2015 von www.hofstatter.com à Euro 22.—wurde, mit der zweibesten Möglichkeit des Kühlens, im Weinkühler serviert.

Serviererin Conny war nett, gut auf und machte ihre Sache bestens.

Zum Abschluss führte uns Herr Norbert Graus noch durch das  geschichtsreiche Haus.

 

Gasthof Esterhammer empfehle ich gerne weiter

 

und bewerte ich mit

 

YeSSSS

Dorfstraße 9

A – 6072-  Lans bei Innsbruck

Montag Ruhetag

Parkplatz vorhanden

 

„Gasthof Traube“, eher bekannt als „Isserwirt“, wurde  1313 (!!) erstmals urkundlich erwähnt.

www.isserwirt.at wird bereits in der 15. Generation (!!) durch die Familie Raitmayr bewirtschaftet.

Eigendefinition: „Im Isserwirt ist die Tradition Zuhause“, was beim Betrachten der urigen Stuben wohl deutlich sichtbar wird!

Die Speise- und Getränkekarte auf der Homepage ist besonders erwähnungswert.

Hier besteht die Möglichkeit sich vorher mit dem Angebot vertraut zu machen und auf den anstehenden Besuch zu freuen,

wiewohl es doch verwundert,  dass das so viel  gepriesene Tiroler Berg-Lamm hier keine Bedeutung findet!

(Die Bezeichnung „Prosekko“ wird sichtbar, aber ist wohl eher unbedeutend)

 

Der reservierte Tisch mit Stoffservietten, befand sich in einer gemütlichen Ecke und war hübsch mit einer Blumenstammkerze dekoriert.

Das 0.3 L Zipfer Bier à Euro 2.80 war gut  temperiert und brachte uns gleich in die richtige Stimmung.

Wir entschieden uns für eine hervorragende Milzschnittensuppe  à Euro 3.80, sowie

einen kleinen gemischten Salat à Euro 3.50.

Tafelspitz à Euro 17.50 ,  mit Spinat und Bratkartoffeln wurde, wie früher üblich,  auf einem Teller serviert.

Die auf der Speisekarte erwähnten Kalbsleber  „Tranchen“ , à Euro 18.80 entpuppten sich als

(zu) grob geschnittene „Teile“ und daher nicht so zart wie man sich das vorstellt.

Dünner geschnittene Apfelringe  wäre, optisch gesehen, kein Nachteil gewesen.

Der Weissburgunder von www.neumeister.cc aus der Süd-Ost Steiermark wurde mit Eiskühler und Eiswürfel serviert.

Wir hätten noch gerne eine zweite Flasche bestellt, aber unsere Service Dame, obwohl schon über 30 Jahre beim Isserwirt beschäftigt, war offensichtlich ein bisserl überfordert und hatte wahrscheinlich in allen Stuben zu tun.

 

Für dieses Traditions-Gasthaus, mit seiner lobenswerten Speisen- und Getränkekarte auf der Home Page,

würde ich liebend gerne 5, also SSSSS,  vergeben, aber insgesamt muss ich meiner Linie treu bleiben.

(Tradition ist nicht ungefährlich und kann Routine, sowohl in der Küche als auch im Service,  produzieren)

und vergebe deshalb

objektive

 

YeSSSs

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

 

www.aegidihof.at

Bilgeristraße 1

A – 6080 Igls

Eigener Parkplatz -

ca. 100m Richtung Lans

 

Ägidihof wurde von Frau Komm. Rat Anna Weber ersteigert und 2003 wieder eröffnet.

Gemeinsam mit Ihrem Gatten Herrn Neuböck, wurde die Fleischerei Neuböck

in der Innsbrucker Altstadt,  jahrzehnten lang, bis zu Pensionierung, erfolgreich geführt.

Für die Ersteigerung des Ägidihofes bestand  also eigentlich keinerlei Notwendigkeit.

Nach Schließung von „Stern“, „Stefanie“ und „Stettnerhof“ erlebte Frau Weber

ein verschwinden der Igler Stammtisch-Kultur.

Igls  ohne Stammtisch? Für Frau Weber nicht aus zudenken!

Frau Weber machte sich anschließend  sogar selbst Konkurrenz, erwarb die gegenüberliegenden

brachliegenden Räumlichkeiten und eröffnete das Café Fiona.

Hiermit war die Igler Gemeinschaft gerettet!

 

Beim Eintreten des Hauses befindet sich eine moderne Bar mit bequemer Sitzgelegenheit.

Links die  „Prachensky Stube“ mit großem Stammtisch.

Anschließend die „Zirbenstube“ und rechts davon die „Kunststube“.

In sämtlichen Räumen befinden sich schöne Bilder von Tiroler- und internationalen Künstlern.

Es ist wohl kaum möglich sich hier NICHT wohl zu fühlen.

 

Tiroler Stuben mit Tiroler Zillertal Bier passt logischerweise bestens!

Das 0.2 L à 2.60 und das 0.3 L Pils à 2.90.

Wir entschieden uns für:

Speckknödelsuppe à Euro 4.80

Kalbswiener mit Kartoffelsalat und Preiselbeeren à Euro 17.50

Kalbskopf mit Kartoffelsalat à Euro 14.80

Wiener Backhuhn mit Preiselbeeren à Euro 14.80

Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln à Euro 18.50

Sowie das Mittags-Menu bestehend aus „Suppe oder Salat“ und  Gemüse-Gröstl à Euro 12.30

 

Der Weißburgunder 2015 à Euro 26,50 von www.polz.co.at aus der Süd Steiermark wurde,

inklusive Leitungswasser, wohl temperiert in Weinkühler mit Eiswürfel serviert.

Der langjährig im Ägidihof beschäftigte Ober Herr Gyas erledigte seine Aufgabe ausgezeichnet!

 

Unser Tisch mit fünf Personen, brachten grob gerechnet locker über 200 Jahre an Gastronomie-Erfahrung mit

und waren angetan von den drei wichtigsten Basissäulen: Küche, Service und Ambiente!

 

Eine Besuchsvorbereitung ist leider nicht möglich, da auf der hauseigenen Home Page

das Angebot an Speisen und Getränken nicht vorhanden ist.

 

Nachdem alles nahezu perfekt war, vergebe ich  überzeugt und gerne

 

YeSSSSS

Artikel bewerten
(1 Stimme)

Defreggerstrasse 13

A – 6020 Innsbruck

Parkplatz: Vor dem Hotel ausreichend vorhanden

www.leipzigerhof.at

 

Dieses vier Sterne Hotel wird bereits seit Generationen von der Familie Perger geführt.

Hier wird „Hotel“ als Haupteinnahmequelle gesehen, weshalb es auf der Homepage leider außer dem Wochenplan der Mittagsmenus

weder das Küchen- noch Getränkeangebot der „Defreggerstube“ ersichtlich ist.

 

Beim eintreten in das im Tiroler Stil gestaltete Restaurant, fühlt man sich sofort wohl.  

Eine freundliche Servier-Dame führte uns zum reservierten schön gedeckter Tisch.

Für das Brotkörbel mit Aufstrich wurde kein „Gedeck“ in Rechnung gestellt.

Löblich und nicht überall selbstverständlich!

 

0.2l  Zipfer Bier à Euro 2.30 und 0.3L Zipfer  à Euro 2.90 ist zwar kein klassischer Aperitif,

aber passte für uns, nach Besichtigung der verschiedenen Innsbruck  Sehenswürdigkeiten bestens als Appetitanreger.

Alle drei meiner Wiener Gastro Kollegen waren angenehmst überrascht und sehr zufrieden mit :

Der Gansl Crême Suppe à Euro 5.20

Wildragout mit Rotkraut à Euro 18.20

Tiroler Gröstl mit Speckkrautsalat à Euro 12.50

Sowie  „Grill Pfanne“ mit drei verschiedenen Fleischsorten.

Das klassische „Kräuterbutter on Top“ ist meines Erachtens nicht mehr zeitgerecht.

Wer möchte das noch AUF dem bereits eh schon üppigen Essen? 

Sollte man das nicht separat,  wie Preiselberen, servieren?

Ist ja nicht jedermanns Sache!

 

Auf der Speisekarte wurde beim „Martinigansl“  gerechterweise, bewusst oder unbewusst,

auf die Bezeichnung „knusprig“ verzichtet.

Ein Tischkollege aus Wien meinte entsetzt „Das Gansl ist tot!“

Klar ist das Gansl tot. Sowohl im Osten als auch im Westen.

Aber zäh, trocken und nicht knusprig ist „doppel tot“!

Das ist dem Koch natürlich auch bewusst, aber „weg ist weg“ und hoffen wir, dass nicht reklamiert wird!

Dieses Denken befindet sich auf einem schmalen Grat, steht nicht nur das Image des Restaurants,

sondern nicht zuletzt auch das eigene Image auf dem Spiel!

Außerdem war der Flügelknochen ohne Fleisch unappetitlich und daher überflüssig,

falls als Dekoration gedacht, war mit den Gewürzzweigen schon ausreichend Deko vorhanden.

Für umgerechnete, jawohl, manchmal rechne ich noch um,  260.—Schilling doch eher nicht optimal!

 

Der Sauvignon Blanc 2015 von www.sattlerhof.at  aus Gamlitz, aus der Ost Steiermark,

im Weinkühler mit Eiswürfel serviert, à Euro 34.— war perfekt!

Ich betone „Weinkühler mit Eiswürfel“ immer wieder und gerne!

Oft wird eine Flasche Weißwein aus optischen Gründen(!!!), im Weinkühler OHNE Eiswürfel serviert.

1/8  Zweigelt à Euro 4.50 passte genau zum „Pfandl“.

 

Frau Natalie aus Krakau, Polen,  ist bereits seit vielen Jahren in der Tiroler Gastronomie tätig.

Als selbstverständlich würde der Wunsch „Kartoffelkroketten“ anstelle „Petersillkartoffeln“ entgegengenommen.

Frau Natalie vermittelte uns selbstbewusst Spritzigkeit und Können mit Humor.

 

Gerne hätte ich die Defregger Stube mit fünf  „S“ bewertet.

Leider macht das „Tote Martini Gansl“ es nicht möglich!

Normalerweise reklamiert der Gast natürlich sofort.

Ich, als selbsternannter Testesser,  konsumiere aber das Produkt wofür der Küchenchef sein OK gegeben hat.

 

Ich empfehle den Besuch in der Defreggerstube trotzdem bewusst mit

 

YeSSSSs

 

St. Valentinstr. 4

Brenner

Italia.

 

Diese Bewertung dient als Anregung für Tiroler und Tirolerinnen  welche einen Brenner Ausflug planen um

Ihre Euro im Euro-Spin zu bringen.

Das Restaurant befindet sich ca. 100 Meter auf der rechten Seite direkt nach dem Grenzübergang von Österreich,

Richtung Bozen.

(Zu den „Bozen“ Hinweistafeln auf der Autobahn ist nur so nebenbei zu bemerken,

dass die Verantwortlichen die sich diese Bezeichnung ausgedacht haben

über ein nicht all zu großes Hirnkastl verfügen, bzw. verfügt haben.

Mit Bozen können nur deutschsprachige Autofahrer und Autofahrerinnen etwas anfangen.

Internationale Touristen wären mit „Verona-Italia“ wohl eher geholfen!)

 

Beim eintreten des Lokales steht man vor einem typisch italienischen Buffet.

Rechts stehen ein paar Tische, inklusive Stammtisch, die eher für  Einheimischen gedacht sind.

Links befinden sich einige Tische plus zwei Restaurant-Stuben.

 

Das 0.2 L Forst Bier im Tulpenglas à Euro 2.-- ist von guter Qualität. 

Das ¼ Lagrein von www.muri-gries-klosterkellerei.de  à  Euro 6.— kraftvoll im Geschmack und Preis

und bestens zum italienisches Essen passend.

Spaghetti Carbonara à Euro 9.—ein wenig pikant und weniger „Sahnig“ wie wir es gewohnt sind.

Käse wird reichlich dazu serviert.

Die Calzone,  à ebenfalls Euro  9.—, ausgezeichnet, wiewohl die kalte Tomaten-Sauce obenauf ein wenig

gewohnheitsbedürftig ist.

Die Pizzen, so hörten wir von Tiroler Gäste, sind ausgezeichnet.

Es gibt kaum Wartezeiten und das Service der zwei Damen ist flott und ohne unnötige Schnörkel.

 

 

Insgesamt eine Überlegung wert, hier einzukehren und mal nicht zu kochen.

 

Seite 1 von 4