Erich Unterwurzacher: --> 3. Februar 1946

 

 

Der Cocktailmacher

Erich Unterwurzacher

 

Seinen Ursprung

begann bei Papas Ur-Sprung

 

Weder Fernsehen

noch Internet bestimmte das Geschehen

 

Kontinuierlich mehr Gezwitscher

bei immer mehr Unterwurzacher Geschwister

 

Ja, damals ist es in Ost Tirol ziemlich zugegangen.

Inzwischen sind 70 Jahre vergangen.

 

Man hatte damals nicht viel

Es war ja  kaum Geld im Spiel

 

Daher ging Klein-Erich alsbald als Migrant

Ganz weit weg, nach Nord-Tirol, in`s Ausland

 

Am Igler Hofe angekommen

hatte seinen Vater bereits sämtliche Arbeiten übernommen.

 

Auch Erich war fleißig, klug und strebsam,

erforderliche Aufgaben waren für Ihm bedeutsam.

 

Direktor Brändi

verfügte noch nicht über ein Handy.

 

Damals wurde noch miteinander persönlich gesprochen

und Erich die Oberaufsicht der alkoholischen Flüssigkeiten versprochen.

 

In der Freizeit

War es nicht all zu weit

denn Stettnerhof, Stefanie, Max Alm und Stern

waren nicht all zu fern.

 

Obwohl der Iglerhof Tormann nicht alle Bälle hielt

wurde manchmal Fußball gespielt

nicht all zu viel trainiert

aber von den Gästen sehr goutiert

einer der Highlights

waren die Iglerhof - Sporthotel Fights

 

Gut vorbereitet ging Erich mit Kronbichler Franz in einem fast nagelneuen Auto nach England

und nach drei Monaten, eher unvorbereitet, wieder retour Richtung Tiroler Land.

 

(Übrigens, am 2. Januar 2006 machte der Franzl dann, mit erst 58 Jahre, eine längere Reise.

Ebenfalls unvorbereitet und ganz leise).

 

Im Inntalerhof in Mösern angekommen

wurde Erich da sehr freundlich aufgenommen.

 

1976  landete er im Holiday Inn

Mixte unzählige Eigenkreationen, mit Brandy, Vodka und Gin.

 

Im Urlaub lief nicht immer alles geschmiert

da ist schon so einiges passiert.

Mit Wagner Luggi auf Bergtour in Nepal mit dem Essen

das konnte man total vergessen!

 

Es war dort ziemlich frisch um die Ohren.

Fast waren sogar seine Finger erfroren.

 

Von lauter kalt und nichts gegessen hat er ziemlich abgenommen

und mit wesentlich weniger Kilos ist er dann Heimgekommen.

 

Beim Radfahren und fotografieren

kann eigentlich viel passieren.

Paradoxerweise, und das ist gewiss,

passierte das unangenehme  beim Steak Essen,  wo er auf seiner Zunge biss.

 

Nicht nur die Freitagabend - Runden hatte er im Scandic Hotel zu ertragen.

Auch die verschiedensten Vorgesetzten musste er notgedrungen vertragen.

 

Von Direktor Gsenger, Wurzer und F&B Hager

waren die Budgets nicht üppig, sondern immer mager.

 

Trotzdem beurteile ich, als langjähriger Wegbegleiter, Erichs Arbeit mit Respekt.

Erich arbeitete immer freundlichst zu seinen Gästen, professionell und perfekt!

 

Im Holiday Inn, Sheraton, Scandic Crown und wieder Holiday Inn

waren zumindest seine Kollegen und Kolleginnen für Erich ein Gewinn.

 

Endlich in der wohlverdienten Ruhestand

bastelte er Autos und so allerhand mit Meisterhand.

Als Betreuer der Enkelkinder

wird seine Elan nicht minder.

 

In der Runde der EXperten

kann er all seine Fähigkeiten verwerten.

Das reicht von fotografieren

und Weg-Erklärungen ohne lamentieren.

Trinken und Essen

nicht zu vergessen.

Am Reintalersee im FISCH-Restaurant

war das Steak leider „well done“ und nicht „saignant“.

Und beim einschenken mit der Weinkaraffe

wurde sein Stuhl plötzlich zur Waffe.

 

Nach 70 Weihnachten, 70 Silvester und 70 Geburtstage

Bist jetzt auch Du in der erfreulichen Geburtstag-EXperten Lage:

Sacher Torte in Wien fabriziert

mit Tiroler Schlag dekoriert

wird ohne Frage

zu diesem feierliche Tage

mit fassgereiftem Rum

um die Sacher Torte herum

fachgerecht begossen

und konzentriert genossen.

Spendiert von Deinen Leidensgenossen.

 

Es gratulieren (alphaberisch aufgereiht) ohne Scherz

dafür mit viel Herz:

 

Alfredo Deinen (Schaukel-) Stuhl Heber

Carlitoihno, der ehemalige Sporthotel Igls Bomber

Der Wiltener Dieter aus Lans

Joszèf, der Kochlöffel-Virtuose

Günther von der Tourismus Werkstatt

Walter der Sauna Spirituosen Verwalter

sowie

Dein Präse aus dem Amraser Ländle

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