Karl Kobliha : 30. November 1950

 

  

Es war gerade noch November.

Noch nicht ganz  Dezember!

 

Nur ein paar Kilometer von Bad Tatzmannsdorf

in einem stillen burgenländischen Dorf.

 

Es war dort viel Gegend, bestehend aus Wiesen, Sträucher und Moos.

Nein, hier war nun wirklich nicht all zu viel los.

 

Seit 500 Jahre als „Felsóór“ tituliert

wurde dieser Bezeichnung annulliert.

1921 durch Österreich annektiert.

Die Ungarn „not amused“ wenn man Gebiet verliert.

 

Die Nachkommen der Grenzwarter-Siedlung hatten es schwer.

Kamen von überall her!

 

Da entstand ein Dorf mit verschiedenen Professionen

und VIER Konfessionen!!!

 

Evangelisch, katholisch,

PROTESTantisch und gar israelisch!

 

Und dazu noch die Zigeuner am Rande des Dorfes

Ein dubioses Volk, ein verworfenes!  

 

Ein Ort religiöser, kultureller Vielfalt!

OBERWART!

 

Die Weintrauben schon längst vergoren,

wurde Kobliha Junior dort am 30. November 1950  geboren.

 

Die Mutter hatte naturgemäß ein bisserl geschnauft,

den Neugeborenen „Karl“ getauft.

 

In Karlis Horoskop als „Schütze“ registriert

somit lebenslang als „Weltoffen“ und „Optimistisch“ vorprogrammiert.

 

Bemerkenswert und damals schon futurisTISCH,

die Wörter „ProtestanTISCH“ und „OptimischTISCH“.

Hier ist doch tatsächlich eine Bezeichnung enthalten,

welches sein Leben wird gestalten.

 

Auch die Bezeichnung „Schütze“ war für die Zukunft bestens bedacht

hatte er doch später viele, viele merkwürdige Tore gemacht.

 

In Oberwart die Volksschule ohne gröbere Blessuren abgeschlossen

Trotzdem beim Abschluss keine Tränen vergossen.

 

Danach ging es Richtung  Oberschützen zum Bundes Real Gymnasium

Da kam Karl nicht herum

 

An  der Handelsakademie war er ein wenig verschlossen

hat das Studium dort eher nicht genossen.

Also gerne war Karl dort nie

startete seine Karriere in der Gastronomie.

 

Obwohl noch ziemlich jung

wagte Karl einen abenteuerlichen Sprung

ohne Sorg

weit weg vom seinem Heimatdorf

endete dieser Reise und gelang

in`s Hotel Lang.

 

Da in Münichkirchen,  Ober Österreich

lernte er gleich

so ziemlich alles was er sollte

auch damit das Trinkgeld rollte.

 

Weit weg von seinem Lehrbetrieb ging es nach Zürich

da wurde  Karl so richtig rührig

am Flughafen Kloten, im noblen Restaurant

bediente er die Flug-Gäste flott und elegant

mit exquisite Gerichte in fremder Sprache

ging es da richtig  ausländisch zur Sache.

 

Inzwischen drei mal beim Militär als Koch kurz eingerückt,

die hatten keine länger zeitige Verwendung, eigentlich verrückt.

 

Dezember 1969 arbeitete er mit einer ganz anderen Mannschaft

es war der Ursprung unserer Jahrzehnte langen Freundschaft.

 

So hohe Berge hatte er noch nie gesehen

konnte seine Kollegen jetzt wenigstens halbwegs sprachlich verstehen

 

Chef de Rang im Sporthotel in Igls im großen Speisesaal

war die Auslastung an „zweier und dreier Gästen“ optimal

 

Schnauzerl, Dieter, Schmuck Walter, Andreas und Alexander als Trainer

wir haben gearbeitet wie die Wilden, waren aber letztendlich gute Entertainer

 

Karl wurde zu „Tupferl“ umfunktioniert

täglich im Stettnerhof ganz ungeniert

gab er im guten ¼ Weißwein

ein Tupferl Soda hinein.

 

Sommer 1970, Grillpartien auf der Hasen Heide, Tanzturniere und „Candle Light Dinner“

die Gäste waren immer die Gewinner.

 

Die Sporthotel Fußball Spiele legendär

wir spielten fast immer fair

Goalgetter Karl war dabei meistens die entscheidende Figur

spielte Doppelpass, bekam somit, präzise einstudiert, den Ball retour.

Der Goali überrascht und geschlagen

kann man bei Giggi Riva nachfragen!

 

Dann wieder eine Rochade

Richtung Münchner Olympiade

führte Karl in`s Bayerische Rohrbach

Die VIPs dort im Hotel Jagdhof waren finanziell nicht schwach

Berühmte Gäste aus Wirtschaft, Politik und Sport

trafen sich dort.

 

In Seefeld Serviceleiter von Hotel Veronika, Georg Renner, besucht.

Informierte, in der „Tenne“ wird ein Barmann gesucht.

Bei Familie Kaltschmid nachgefragt.

Die haben sofort zugesagt.

 

Sieben Jahre Nachtarbeit

Das ist fürwahr keine Kleinigkeit!

 

Juli 1975 begegnete er dort in Seefeld das erste mal seine Marianne

das taugte ihm „volle Kanne“.

 

Nicht unwichtig

Mai 1976

machte Karl eine Lebensentscheidende Wahl

landete in Fügen,  in der berühmte „Tenne“ im Zillertal

 

Viele der Deutsch-Dialekte mächtig

verstand er die Zillertaler und deren Sprache bald prächtig

 

Marianne arbeitete in Garmisch, kam ursprünglich aus dem Sauerland

1977 wurde geheiratet und sie gingen gemeinsam in die Zukunft, Hand in Hand.

 

1979 war es dann so weit

waren die zwei nicht mehr zu zweit

 

Obwohl sehr beschäftigt bei Familie Heim

machten Karl mit Marianne Vorbereitungen für ein eigenes Heim.

 

1981 1.404 M²  Baugrund offiziell ergattert

im August mit dem Bau gestartet.

 

Ein Jahr später mit dem Betrieb angefangen.

Inklusive klein Markus ein nicht ganz einfaches Unterfangen.

 

Obwohl klein Michael und der noch kleinere Markus dazugekommen

trotzdem aber nicht den Elan an Aufbau einer neue Existenz genommen.

 

1989 haben die Koblihas sich getraut

einen Wintergarten dazu gebaut

   

1996 folgte die Rezeption mit Zimmererweiterung

erzielte wieder einen ganz neuen Schwung

 

Fünf Jahre später folgte Michaels Rosso

eine besonders erfolgreiche Disco.

 

Ja und das Eis-Haus

Schaute nur von außen warm aus

 

Das erste Hotelteil fertig geworden in 2008

hat vieeel Arbeit aber auch Genugtuung gebracht.

 

2012 Rezeption mit viel Wild Geweih

Da geht man nur staunend vorbei!

 

2015 dann dieser gigantische Zubau

Das wissen sämtliche Koblihas noch ganz genau.

Jeder weiß

ohne Fleiß gibt es nicht mal einen Ehrenpreis

Alle waren involviert

Michael und Markus hatten ja nicht umsonst die Villa Blanka erfolgreich absolviert.

Ein Kinderhotel war angedacht

mit Kinderbetreuung, fast Tag und Nacht

Es wurde im Vorfeld viel nachgedacht.

Alle haben Ihre Ideen eingebracht.

 

Das ist aber noch nicht das Ende der Zubau Story

Das Hotel Alpin in Fügen wird weiter wachsen mit Klasse, Einfallsreichtum und Glory.

 

Nicht unerwähnt Karls sportliche TOP-Leistungen wie Tennis, Radlfahren und dergleichen

wird man Dich möglicherweise bald mit Landsmann Bernd Wiesberger vergleichen?

 

Lieber Kollege Karl, Carlo, Carlitho, Charly, Tupferl oder Gianni Riva

Rückblickend mit vielen Namen hast Du viel mitgemacht, aber jetzt sind wir endlich da:

 

Zu Deinem Ehrentag sind wir erfreut gekommen

und habe Dir was Edles mitgenommen:  

Sacher Torte, in Wien fabriziert

mit Tiroler Schlag dekoriert

wird ohne Frage

zu diesem feierliche Tage

mit fassgereiftem Rum

um die Sacher Torte herum

fachgerecht begossen

und hoffentlich konzentriert genossen.

 

Es gratulieren HERZlichst

Jo, der Steirer-Bua

Erich, der Lienzer Barmixer

Walter der Abbrucharchitekt aus der Nähe von Zell

Andreas der Supplement Organisator

Alfredo der Luxus Dämpfer Spezialist

Günter der Fachoberlehrer from Upper Austria

Ernst der Almrausch Bursche

Mandi der Koch-(Holz)Schnitzer

Und unseren Freund Dieter werden wir natürlich nicht vergessen

sowie

Dein ehemaliger Trainèr Alexandre

 

 

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Günther Kortschak : 11. September 1953

Remember?

the 11th of September?

2001 in USA

war das ein gigantisches Drama!

 

in der Wachau

gab es ein wesentlich kleineres Radau

 

während die ersten Trauben der Ernte vergoren

da wurde am 11. September Kortschak Junior geboren

 

In einer der Flächenmäßig  größten Gemeinden von Österreich

landetet er auf dieser Welt, ganz  sanft  und weich

 

damals in Zwettl

stand „Günter“ auf dem Geburts-Zettl

 

Es war 1953

und der Bua entwickelte sich zünftig

 

ziemlich bravurös die Schule absolviert

hatte er sich bald mit der Gastronomie liiert

 

es war im wunderschönen Marillenland

wo er seine erste Lehr- und Arbeitsstelle fand

im  Gutshofs-Restaurant Prandtauerhof  in Joching

dort, wo seine Laufbahn anfing

 

lernte er mit dem Gast freundlich zu sein

sowie Basiswissen über Service, Küche und Wein

 

im dazugehörenden Weingut der Holzapfel Familien

benützte er bereits professionell sämtliche Wein-Utensilien.

 

nach dieser Lehre, direkt neben der berühmten blauen Donau

verließ er erwartungsvoll die Wachau

 

jung, fesch, voller Tatendrang und frivol

ging es nach Tirol

 

1971 im Sporthotel in Igls, auf  870 Höhenmeter  angekommen

wurde er von Direktor Klaus E. Ledwinka in Empfang genommen.

 

Hier lernte er gastronomisch viel

das war allerdings kein leichtes Spiel

 

zu Beginn noch ein wenig verhalten

konnte er sich mit den Gästen immer besser unterhalten

 

das Service konnte er perfektionieren

da brauchte er sich nicht genieren

 

unter anderem Ritsch Reinold,  Roman Peter,

Scherfler Dieter und  auch Stenitzer Paul

nein, von seiner Kollegen war keiner faul

 

Die sitzen jetzt gemeinsam am Himmlischen Stammtisch

und schauen hinunter, was bei uns so los isch.

 

Ja, es wurde  im Sporthotel Schwerstarbeit  vollbracht

und das mit Fleiß und Freude, wer hätte das gedacht?

 

Für echte und gemachte Probleme war einer da

und zwar Direktor Klaus E. Ledwinka

 

Um seine Kenntnisse zu perfektionieren zog Günter in die Schweiz

Ja, das hatte seinen Reiz

 

Dort in Vevey, am Nordostufer vom Genfer See

war alles auf französisch, nur weniger Schmäh.

 

Arbeiten und Lebensweise war dort anders und was er nicht verstand

er suchte vergebens, nein, das war kein Marillenland!

 

Man konsumierte nicht mal Marillenbrand

sondern Kirsch, und aus sechszehntel Gläser, Fendant

 

Aber dort im Kanton Waadt

war ihm überhaupt nicht Fad!

 

Ja, das war eine andere Welt

räumte aber das Feld

 

in der Schweiz war alles ganz elitär

musste aber zurück nach Österreich, zum Militär

 

im Offizierscasino als Ordonnanz

erwartete Günter ein ganz anderer Tanz.

 

Was tun nach dem Militär?

War eigentlich nicht schwer!

 

Das Sporthotel in Igls hatte wieder gerufen

wurde als Chef  d`Etage berufen

 

Da dürfte er am Frühstücks-Plateau nichts vergessen

sonst hätten die Gäste nicht ausreichend zum Essen

 

Auch hier wieder viel an Erfahrung gewonnen

hat er dann 1975  in Innsbruck, im Restaurant „Belle Epoque“ begonnen.

 

Mit Herrn Wolf als Patron zusammengearbeitet

da war die „Nouvelle Quisine“ noch kaum verbreitet.

 

Die Teller groß und nicht mehr rund

mit verschiedenen Farben und ziemlich bunt

 

Die Portionen dafür kleiner

aber wesentlich professioneller und feiner.

 

In „Belle Epoque“ genug gemacht

hat Günter seine sieben Sachen nach Seefeld gebracht

wo er 1978  bei die Familie Seyerling,

erwartungsvoll und voller Elan, anfing

 

Dort auf dieser Sonnen- und Schnee Terrasse

hatte er zahlungskräftige Gäste en masse

 

Als Maître `d Hotel engagiert

verblieb er viele Jahre und machte das sehr versiert

 

Es bot sich die Chance für die Zukunft mehr an Sicherheit zu gelangen

deshalb wurde mit dem Studium an der Pedak angefangen

 

Ein volles Jahr ohne Arbeit, nur studiert,

das haben wohl die allerwenigsten mal ausprobiert

 

Das zweite Jahr, als Studienergänzung vorgesehen,

dürfte er schon in Front seiner zukünftigen Klassen stehen.

 

Günter war inzwischen,

Eigentümer eines umfangreichen gastronomischen Wissen

 

Das „Rififi“ in der Schöpfstraße bot sich an

wo eine längere anhaltende Katastrophe für ihn begann.

 

Mit vier(!) Partner ist nicht gut leben

werden viele Chancen automatisch vergeben.

 

Er hat gewettet

das Mittags-Geschäft hätte das Rififi gerettet

 

In Laufe der Zeit  haben sich alle verabschiedet, sogar  Werner aus Oberösterreich

für Günter ein nachhaltiger finanzieller unguter Streich.

 

Insgesamt war das Rififi AbenTEUER ein Klotz am Bein

problematisch, sorgeregend , ungut und einfach nicht fein

 

Aber wie so oft im Leben hat man letztendlich Glück

es bleiben nur Erfahrung und Erinnerungen zurück.

 

Alle Prüfungen für eine Anstellung im „Fremdenverkehrs Kolleg“ bestanden

konnte er fix dort landen!

 

Sein Wissen, das profunde

gab er weiter bei Service- und Getränkekunde

sowie über Gastronomie

und logischerweise auch über Hotellerie

 

Betriebslehre war ebenfalls auf dem Speiseplan

Das ein oder andre zu vermengen? Nein das hat er nicht getan!

 

Machte das Diplom als Sommelier

begleitet seine  Schüler daher bestens zum Jung-Sommelier

 

Organisiert Exkursionen

auch in andere Regionen

 

Angekündigt als länger dauernd, seine Ansprachen

sind dann aber prägnant und kurz, seine Informationen über interessante Sachen

 

Inzwischen Studienrat und Fachvorstand

da muss man schon weiter schauen, bis über den Tellerrand

 

Er liebt besonders den Grüner Veltliner Wein

der soll aber unbedingt richtig temperiert sein.

 

In seiner Freizeit geht er gerne auf Reisen

kann das mit vielen Unterlagen beweisen

 

Und irgendwie ist er zum Golf gekommen

hat das vom Anfang an ziemlich ernst genommen

 

Golfplatz Mieming, als Freizeit Hauptquartier erkoren,

hat er aber auf anderen Golfplätzen manchmal auch verloren

 

Nicht einfach ihm dort direkt via Handy zu erreichen

das kann man eigentlich streichen

 

Beim Mountain-Biken

wenn die Bremsen NICHT streiken

kann man nicht mehr ohne Schmerzen weiter fahren

sollte Ruhe bewahren

es gehört vielleicht zum guten Ton

ist aber eher keine gute Kombination

Hüttengaudi am relativ frühen morgen

da liegt man am Boden und hat plötzlich ganz neue Sorgen.

 

Er hat weder Montag noch Dienstag Dienstfrei

ist daher bei der EXpertenrunde nicht oft dabei

 

In nicht all zu ferne Zeit

ist er dazu aber mit Sicherheit öfters bereit

 

daher zum Geburtstag heute

bekommt er von seiner Kollegen-Meute

Sacher Torte, in Wien fabriziert

mit Tiroler Schlag dekoriert

wird ohne Frage

zu diesem feierliche Tage

mit fassgereiftem Rum

um die Sacher Torte herum

fachgerecht begossen

und konzentriert genossen

spendiert von Deinen Leidensgenossen:

Jo, der Küchen-EXperte

Erich, der Cocktail-EXperte

Tupferl, der Golf-Experte

Walter, der Umbau-Experte

Alfredo, der Golf- und Reise-Experte

Dieter, nicht mehr unter uns, aber trotzdem noch dabei

und

ich, der Spirituosen Experte.

 

Wir alle wünschen Dir lieber Kollege Günter

 

 

ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG! J

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Walter Schmuck: --> 28. März 1949

 

OH JÉH!

Geboren in (der Nähe von) Zell am See!

 

„Schau-Schau!“

wunderte man sich im Pinzgau

 

Sein Gesicht-schon damals-ziemlich blau

So stellte sich Klein-Walterle zur Schau

 

Das neunzehnneunundvierziger Jahr

war ein hervorragendes Weinjahr sogar.

 

Ein strammes Salzburger Nockerl

Da fällt man leicht vom Zeller Hockerl!

 

Geboren um zu dienen

und später Geld zu verdienen

 

Im schneidigen roten nagelneuen Austin

fährt er ganz kühn in ein anderes Bundesland hin

 

Die Fahrt nach Igls, ohne Navigations-Gerät, bereitete Unbehagen.

Walter musste daher manchmal nach dem Weg fragen!

 

Seine erste Station im Sporthotel war

eh klar…

 

bei Klaus E. Ledwinka, der Direktor.

Zukünftig eher nicht sein Mentor.

 

Ohne großes Ritual

wurde er eingeteilt, im großen Speisesaal.

 

Als Chef de Rang musste er bestehen.

Und verschiedene Sprachen verstehen.

 

Mit den Kollegen Weymayer Walter und Hirzinger Andreas

hatte Walter so seinen Spaß.

 

Aber auch mit den Anderen,

nach der Arbeit zu verschiedenen Lokale zu wandern

war unterhaltsam und nett

und so kam Chef de Rang Walter manchmal  sehr früh in´s Bett.

 

Beim Frühstück wurde dann „Früh in`s Bett gehen“ versprochen

am Abend dieses Versprechen jedoch gebrochen.

 

Ja, im Stern, Stefanie und Stettnerhof

da war am Abend schon ziemlich was los.

 

Auch in Wattens in der Disco Alpenland,

das lag auf der Hand,

war der Gerstensaft flüssig

die Rückfahrt oft müßig.

 

Nicht zu vergessen Seefeld

in dieser mondänen Welt

war das Nachtleben ein Hit

und wir am nächsten Tag weniger fit.

 

Als verlässlicher Ballverteiler des FC. Sporthotel

war Mittelfeld-Verteidiger-Angreifer nach dem Spiel beim Bier bestellen besonders schnell.

 

Als „All-Round“ Sportler bekannt

ist er aber auch seeehr viel gerannt!

 

Als Oberkellner mit Kollege Roman

war auch das ein funktionierendes Gespann.

 

Im Fürstenhaus  angekommen

hat Walter eine nicht ganz einfache Herausforderung angenommen.

 

Ein anderer Wind wehte dort in Pertisau.

Manchmal so wild wie der See, ganz rau.

 

Die Herren der TIWAG waren zu bedienen.

Da ließ sich allerdings kein Geld verdienen.

 

Mit  Bus-Touristen auf den Terrassen

konnte man sich des öfteren auf Chaos verlassen.

 

Das Küchenpersonal rar

sprang er spontan als Küchenchef ein, das ist echt wahr!

 

Aus der Not in der Küche angekommen

ist er dort geblieben, hat man In Pertisau vernommen.

 

Als Unternehmer geeicht im Fürstenhaus

wagte er der Sprung für sein eigenes Haus.

 

In Maurach angekommen

wurde er als Fast-Ausländer zuerst kaum wahrgenommen.

 

Das änderte sich aber rasant

fühlte er sich doch mit allen Einheimischen und Gästen ziemlich verwandt.

 

Was ICH nicht ganz verstand

warum hat er sich nicht zu Salzburger Bier bekannt?

Als Salzburger  fast Verwand

hätte er kein Heimweh mehr gekannt.

 

Nach 37 Jährchen als Alleskönner und Entertainer im Lärchenhof im Rucksack

war er schon ziemlich abgenützt, der Lack.

 

So einiges hätte er zu all seinen Stationen zu sagen!

Man muss ihn dazu aber fragen!

 

Es muss allerdings noch erwähnt werden, ja!

OHNE seiner Frau Lisa

die das alles mitmachte

ihm in dieser Zeit Mut und Unterstützung brachte

wäre so Einiges weniger gut gelaufen

aber dafür können jetzt beide in Ruhe verschnaufen!

 

Im Namen sämtlicher EXperten

Jo, Erich, Dieter, Fredi, Charly, Günther und myself

überreiche ich Dir unser Geburtstagsgeschenk

und musst Du Dein Geburtstagsgeschenk persönlich verwerten:

 

Sacher Torte in Wien fabriziert

 

mit Tiroler Schlag Obers dekoriert

 

wird ohne Frage

 

zum feierlichen Tage

 

mit fassgereiftem Rum

 

um die Sacher Torte herum

 

fachgerecht begossen

 

und konzentriert genossen

 

&

 

Haveaniceday!

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Alfred Müller : --> 24. August 1949

Ohne Frust aber mit einer großen Portion Lust

vermerken wir den 24. August

und Fürwahr sogar

das 2016er Jahr!

Ausserdem war 1949 ebenfalls ein gutes Weinjahr!

 

Für sein Studium nach Innsbruck gegangen

sind seitdem viele Jahre vergangen.

 

Den Ruf nach Zell vernommen,

dann tatsächlich dort angekommen.

waren noch nicht so zahlreich die SchülerInnen unter einem Dach

jedoch war es am Anfang nicht so einfach.

 

Aus eine Zeller Wiese entstanden

war kein Image vorhanden.

 

Man bemühte sich sehr

die Aufgaben wurden intensiver und immer mehr.

 

Vom Lehrerverband

gab es berufsbildende Reisen in`s Ausland.

 

Die Reise zu Sandeman nach Jerez, war lehrreich und prächtig

vielleicht sogar preisverdächtig.

 

Es verwunderte nicht sehr

den Begriff „Schule für Fremdenverkehr“

sagte man farewell

es entwickelten sich die „Tourismus Schulen Zell“.

 

Gekonnt und weise

lenkte Alfredo das Werkerl harmonisch auf Gleise.

 

Als Dirigent gedient

hat er Titel und Auszeichnungen ehrlich verdient.

 

Arbeit war Freude, aber auch Leiden

die Pensions-Entscheidung  schwierig,  gehen oder bleiben ?

 

Es wird erzählt

er hat richtig gewählt!

 

Nunmehr von Schuleinsatz verschont

ist er schon längst sein neues Leben gewohnt:

 

Nicht übertrieben

aber geblieben

Alfred

ging schon immer ungern früh in`s Bett!

 

Obwohl selten noch gewonnen

hat er sogar mit dem Golf spielen begonnen.

 

Reisen, ENTspannen, Essen und trinken

lässt seine gute Laune niemals sinken.

 

In der monatlichen Runde der kulturellen EX-perten

kann er all diese Fähigkeiten bestens verwerten.

Am 1.12. 2014 im Gasthaus Anich, das erste mal dazugekommen

wurde er freudig aufgenommen.

 

Kaum zu verstehen

egal wohin wir gehen

ist er als Tourismus Direktor bekannt

wird überall erkannt

im Igler Ägidihof, Deck 47 am Innsbrucker Baggersee

Gramai Alm und Adlerblick, Zillergrund am Stausee.

sogar durch die Pferdereitstall Besitzerin im Achental

ja, es sind vieeeele an der Zahl.

 

Nur bei den Ordensbrüder von Stift Stams und - Wilten haben wir umsonst gesucht.

Da hat ausnahmsweise keiner die Tourismusschulen in Zell besucht.

 

Zum Geburtstag heute

bekommt er von seiner Meute:

 

Sacher Torte, in Wien fabriziert

mit Tiroler Schlag dekoriert

wird ohne Frage

zu diesem feierliche Tage

mit fassgereiftem Rum

um die Sacher Torte herum

fachgerecht begossen

und konzentriert genossen

 

spendiert von Deinem Leidensgenossen:

Charly der Golfball Sucher in Uderns

Walter, der Chef d`Étage in Maurach/Achensee

Josèf der Marillenbaum Züchter aus Telfs

Erich der Mini Diesel Auto-Bastler aus Vill

Günter, der Innsbrucker Tourismus Ober aus Niederösterreich

Alexander your Prése from Holland

und

im Gedanken, unser aller Freund Dieter

 

Lieber Alfredo

 

wir ALLE gratulieren HERZlichst!

 

Wir glauben nicht, dass Du es anders siehst

&

bleib deshalb SO,  wie Du bist J

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Erich Unterwurzacher: --> 3. Februar 1946

 

 

Der Cocktailmacher

Erich Unterwurzacher

 

Seinen Ursprung

begann bei Papas Ur-Sprung

 

Weder Fernsehen

noch Internet bestimmte das Geschehen

 

Kontinuierlich mehr Gezwitscher

bei immer mehr Unterwurzacher Geschwister

 

Ja, damals ist es in Ost Tirol ziemlich zugegangen.

Inzwischen sind 70 Jahre vergangen.

 

Man hatte damals nicht viel

Es war ja  kaum Geld im Spiel

 

Daher ging Klein-Erich alsbald als Migrant

Ganz weit weg, nach Nord-Tirol, in`s Ausland

 

Am Igler Hofe angekommen

hatte seinen Vater bereits sämtliche Arbeiten übernommen.

 

Auch Erich war fleißig, klug und strebsam,

erforderliche Aufgaben waren für Ihm bedeutsam.

 

Direktor Brändi

verfügte noch nicht über ein Handy.

 

Damals wurde noch miteinander persönlich gesprochen

und Erich die Oberaufsicht der alkoholischen Flüssigkeiten versprochen.

 

In der Freizeit

War es nicht all zu weit

denn Stettnerhof, Stefanie, Max Alm und Stern

waren nicht all zu fern.

 

Obwohl der Iglerhof Tormann nicht alle Bälle hielt

wurde manchmal Fußball gespielt

nicht all zu viel trainiert

aber von den Gästen sehr goutiert

einer der Highlights

waren die Iglerhof - Sporthotel Fights

 

Gut vorbereitet ging Erich mit Kronbichler Franz in einem fast nagelneuen Auto nach England

und nach drei Monaten, eher unvorbereitet, wieder retour Richtung Tiroler Land.

 

(Übrigens, am 2. Januar 2006 machte der Franzl dann, mit erst 58 Jahre, eine längere Reise.

Ebenfalls unvorbereitet und ganz leise).

 

Im Inntalerhof in Mösern angekommen

wurde Erich da sehr freundlich aufgenommen.

 

1976  landete er im Holiday Inn

Mixte unzählige Eigenkreationen, mit Brandy, Vodka und Gin.

 

Im Urlaub lief nicht immer alles geschmiert

da ist schon so einiges passiert.

Mit Wagner Luggi auf Bergtour in Nepal mit dem Essen

das konnte man total vergessen!

 

Es war dort ziemlich frisch um die Ohren.

Fast waren sogar seine Finger erfroren.

 

Von lauter kalt und nichts gegessen hat er ziemlich abgenommen

und mit wesentlich weniger Kilos ist er dann Heimgekommen.

 

Beim Radfahren und fotografieren

kann eigentlich viel passieren.

Paradoxerweise, und das ist gewiss,

passierte das unangenehme  beim Steak Essen,  wo er auf seiner Zunge biss.

 

Nicht nur die Freitagabend - Runden hatte er im Scandic Hotel zu ertragen.

Auch die verschiedensten Vorgesetzten musste er notgedrungen vertragen.

 

Von Direktor Gsenger, Wurzer und F&B Hager

waren die Budgets nicht üppig, sondern immer mager.

 

Trotzdem beurteile ich, als langjähriger Wegbegleiter, Erichs Arbeit mit Respekt.

Erich arbeitete immer freundlichst zu seinen Gästen, professionell und perfekt!

 

Im Holiday Inn, Sheraton, Scandic Crown und wieder Holiday Inn

waren zumindest seine Kollegen und Kolleginnen für Erich ein Gewinn.

 

Endlich in der wohlverdienten Ruhestand

bastelte er Autos und so allerhand mit Meisterhand.

Als Betreuer der Enkelkinder

wird seine Elan nicht minder.

 

In der Runde der EXperten

kann er all seine Fähigkeiten verwerten.

Das reicht von fotografieren

und Weg-Erklärungen ohne lamentieren.

Trinken und Essen

nicht zu vergessen.

Am Reintalersee im FISCH-Restaurant

war das Steak leider „well done“ und nicht „saignant“.

Und beim einschenken mit der Weinkaraffe

wurde sein Stuhl plötzlich zur Waffe.

 

Nach 70 Weihnachten, 70 Silvester und 70 Geburtstage

Bist jetzt auch Du in der erfreulichen Geburtstag-EXperten Lage:

Sacher Torte in Wien fabriziert

mit Tiroler Schlag dekoriert

wird ohne Frage

zu diesem feierliche Tage

mit fassgereiftem Rum

um die Sacher Torte herum

fachgerecht begossen

und konzentriert genossen.

Spendiert von Deinen Leidensgenossen.

 

Es gratulieren (alphaberisch aufgereiht) ohne Scherz

dafür mit viel Herz:

 

Alfredo Deinen (Schaukel-) Stuhl Heber

Carlitoihno, der ehemalige Sporthotel Igls Bomber

Der Wiltener Dieter aus Lans

Joszèf, der Kochlöffel-Virtuose

Günther von der Tourismus Werkstatt

Walter der Sauna Spirituosen Verwalter

sowie

Dein Präse aus dem Amraser Ländle

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